von der Deutschen Gesellschaft für moderne Zahnheilkunde e. V.
Ein schönes Lächeln bedeutet Sympathie. Menschen schauen beim Kennenlernen als erstes auf den Mund. Um verloren gegangene Zähne zu ersetzen, werden Implantate immer beliebter. Sie geben dem Träger seine Bisskraft zurück und die natürliche Optik bleibt gewahrt. Nun gibt es eine neue Methode, die kleinen Metallstifte schnell und sicher in den Kiefer einzubringen – die computernavigierte Implantation.

 

Wo früher mehrere Röntgenaufnahmen und Abdrücke nötig waren, um den genauen Sitz des späteren Zahnersatzes zu ermitteln, wird jetzt mit Hilfe eines Volumen- oder Computertomografen ein dreidimensionales digitales Abbild des Kiefers erstellt.

Was sind die Vorteile?

Der Zahnarzt sieht, ob der vorhandene Knochen implantatgeeignet ist, oder ob eventuell Knochen aufgebaut werden muss. Auch sonstige Besonderheiten sind für ihn direkt sichtbar. Nervschädigungen sind ausgeschlossen, da die Software automatisch einen Sicherheitsabstand mit einplant. Anhand dieses Bildes wird die optimale Position für die Implantate ermittelt, das Implantat virtuell schon einmal gesetzt. Das bietet den Vorteil, dass der Zahnarzt bereits vor dem Eingriff weiß, wo das Implantat genau sitzen muss.

Das weitere Vorgehen

Mit Hilfe der Daten des Computerprogramms werden im zahntechnischen Labor passgenau und individuell die so genannte Bohrschablone und der Zahnersatz hergestellt. Der Patient setzt diese Schiene auf und der Zahnarzt markiert durch die in der Schablone sitzenden Bohrlöcher die genaue Stelle, an der er dann das Implantat optimal einsetzen kann.
Diese Behandlungsweise erleichtert dem Patienten und dem Zahnarzt den Eingriff. Dem Patienten dadurch, dass die Stelle, an der das Implantat sitzen wird, nicht freigelegt werden muss. „Diese Vorgehensweise reduziert die Schwere des Eingriffs erheblich und verkürzt die Behandlung. Hier genügt in den meisten Fällen eine Sitzung", erklärt Zahnarzt Claes Henning. Außerdem gestaltet diese Methode den Eingriff schmerzarm. Je nach Ausgangssituation kann der endgültige Zahnersatz direkt eingesetzt werden. Der Patient erhält dann eine Sofortversorgung und kann sogleich wieder kauen. Auch müssen vorher keine plastischen Abdrücke mehr hergestellt werden. Für den Patienten ergibt sich ebenfalls eine völlig neue Transparenz, was diesen Eingriff betrifft, da der Zahnarzt mit seinem Patienten gemeinsam die Planung am Computerbildschirm vornehmen kann. Der Patient sieht also vorher, wie seine Versorgung später aussehen wird.

Fazit

Implantate bedeuten Lebensqualität und begleiten Patienten bei guter Pflege ein Leben lang. Die künstlichen Zahnwurzeln bieten den Vorteil, dass sich der Kieferknochen auch im hohen Alter nicht zurückbildet. „Implantate sind die beste ästhetisch-funktionelle Lösung", sagt auch Zahnarzt Claes Henning. „Für unsere Patienten wird dieser Eingriff jetzt transparenter und die Eingriffszeit verkürzt sich – ein klarer Patientenvorteil also."

Kontakt:

Weitere Informationen erhalten Sie über die Service-Hotline der DGMZ (01805 / 555650) oder den Internetauftritt (www.dgmz.de)
Deutsche Gesellschaft für moderne Zahnheilkunde e. V.
Mainzer Str. 5
55232 Alzey
Tel.: 06731-54878-0
Homepage: www.dgmz.de
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Download Veröffentlichung: Computergestuetzte Implantation 

Kontaktieren Sie uns

Haben Sie Fragen zu Behandlungsmethoden, brauchen Sie einen Behandlungstermin, oder benötigen Sie weitere Informationen, dann setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

Kontakt Adresse

Unsere Sprechstunden sind

Unser Praxisteam erreichen Sie unter der Telefonnr.: 07935. 81 81

  • Montag-Donnerstag: 8.00 - 18.00 Uhr
  • Freitag: 8.00 - 12.00 Uhr
  • oder nach Vereinbarung